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Goldmedaille für die Unter 11-Mädchenmannschaft Vöslau

Goldmedaille für die Unter 11-Mädchenmannschaft Vöslau

Die letzte Chance für einen Staatsmeistertitel bot sich für die Vöslauer Unter 11-Mädchenmannschaft bei den Österr. Meisterschaften in Ferlach. Trainerin Ulli Krämmer hatte die Mannschaft in zahlreichen Sondertrainings und Testspielen optimal vorbereitet und so reiste eine topmotivierte Truppe mit zahlreichen Eltern zur Unterstützung ins sonnige Kärnten und am Samstagnachmittag ging es los.  

Vöslauer HC - SSV Dornbirn Schoren  29 : 12  (12:8)

Üblicherweise ist das erste Spiel das schwerste, da man die Atmosphäre und das Drumherum erst kennenlernen muss. So war es dann auch in den ersten Minuten für die Vöslauerinnen schwer, sich auf die aggressive Deckung der Vorarlbergerinnen einzustellen, mit der Zeit ließ aber die Nervosität nach und die Vöslauer Angriffsmaschinerie begann zu rollen. Mit einem 4-Torevorsprung ging es in die Pause. Nach dem Wechsel wurde in der Deckung dann aggressiver gespielt und viele Bälle konnten gewonnen werden. Mit klugen Ballstafetten wurden die Torchancen herausgespielt und auch sicher verwertet. Die Mädchen aus dem "Ländle" waren völlig von der Rolle, denn die Vöslauerinnen zogen vom 12:8 auf  27:8 davon und schließlich wurde das Spiel mit 29:12 gewonnen. Mit dem schönen Sieg wurde also ein wichtiger Grundstein gelegt und als man die schwache Leistung der Kärntnerinnen im nächsten Spiel sah war klar, dass man mit einem Erfolg gegen Trofaiach den Vizestaatsmeister in der Tasche hatte.


Vöslauer HC - ATV Trofaiach  22 : 11  (10:5)

Die Mannschaft aus der Steiermark zeichnete sich durch ihre körperliche Überlegenheit aus, ein Mädchen war fast schon 180 cm groß und auch ihre Wurfgewalt war sehr enorm. Die Vöslauerinnen waren dagegen flink, beweglich und ließen ihren Gegnerinnen wenig Raum, um ihr Spiel gestalten zu können. Wieder war das Spiel in den ersten Minuten ausgeglichen, bis zur Pause konnte dann aber ein beruhigender Vorsprung herausgeholt werden und nach dem Wechsel folgte die stärkste Phase. Mit einem schönen Spielzug - Pass von Herzog in den leeren Raum - Neidhart überläuft ihre Gegnerinnen und zieht alleine aufs Tor - wurden die Steirerinnen komplett überrascht und ein klarer Erfolg wurde wieder erzielt. Der erste Tag war vorbei und man konnte den härtesten Rivalen WAT Atzgersdorf beobachten, der sich gegen Dornbirn schwerer tat und mit 24 : 19 gewann.



Vöslauer HC - SC Ferlach  28 : 4  (20:1)

Dieses Spiel war locker zum Aufwärmen, die Kärntnerinnen hatten zwar mit dem Ex-Hypostar Gabi Rotis eine berühmte Trainerin, viel konnte sie aber den Mädchen noch nicht beibringen, denn die Vöslauerinnen waren in allen Belangen klar überlegen und führten nach 7 Minuten 12:0. Mit 20:1 ging es in die Pause, dann war Schonung angesagt, denn im Übernächsten Spiel kam es zum Showdown gegen die Atzgersdorferinnen.


Vöslauer HC - Tecton WAT Atzgersdorf  18 : 17  (7:8)

Das Spiel hatte tollen Finalcharakter, es waren viele Wiener Fans anwesend aber auch die Vöslauer Fangemeinde war sehr beeindruckend und so war es in der Halle stets unheimlich laut. Die Wienerinnen waren schon vor dem Spiel sehr siegessicher, mussten aber bald zur Kenntnis nehmen, dass es kein Spaziergang wird. Trainerin Ulli Krämmer hatte unsere Mädchen blendend eingestellt, Kranzelmayer kümmerte sich um die stärkste Wienerin und auch alle anderen Mädchen ließen ihren Gegnerinnen keinen Raum. Atzgersdorf ging zwar mit 1:0 in Führung, dann aber waren unsere Mädchen spielbestimmend. Knapp vor dem Wechsel drehte sich das Spiel ein direkt verwandelter Freiwurf vor dem Pausenpfiff bedeutete dien 7:8 Halbzeitrückstend. Nach dem Wechsel folgte aber die stärkste Phase der Vöslauerinnen, sie zogen auf 15:10 davon. Das Finalspiel war natürlich sehr hart geführt, es gab zahlreiche Hinausstellungen. Die Rote Karte für Schrömmer war aber eine klare Schwächung fürs Vöslauer Team und die Wienerinnen holten auf. Es entwickelte sich ein Krimi, in dem unsere Spielerinnen die besseren Nerven hatten und als der Schlusspfiff ertönte, hatten viele Tränen in den Augen, das große Ziel, der Meistertitel war erreicht. Die Siegerehrung wurde dann von allen genossen, Nina Neidhart wurde ins All-Star-Team berufen.

 

04/06/12 22:02 zurück