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Herzschlagfinale beim BLT 97 weiblich

Nach Verlängerung im 7m-Schießen gegen Wien verloren

Das diesjährige Bundesländerturnier des Jahrgangs 97 weiblich fand am 15. Jänner in Wr. Neustadt statt. Da es sehr kurzfristig einberufen wurde, wurden alle Spiele an einem Tag gespielt. In der Gruppe A traf unsere Mannschaft auf Kärnten und Steiermark, in der Gruppe B spielten Wien, Vorarlberg und Oberösterreich.

 

Das erste Spiel des Tages durfte um 9:00 Uhr Niederösterreich gegen Kärnten bestreiten. Und diese erwiesen sich im Vergleich zum Vorjahr als deutlich verbessert. Dazu kam, dass unsere Abstimmung noch nicht ganz funktionierte und so konnten die Kärntnerinnen bis zur 9 Minute (5:5) mithalten, ehe unser Team hinten dicht machte und einen 5:0-Lauf bis zur Pause hinlegte. Damit war das Spiel entschieden und auch in Halbzeit zwei ging es in der Tonart weiter. Am Ende stand ein sicherer 19:7-Erfolg zu Buche und die Erkenntnis, dass es einer Steigerung bedarf.
Im zweiten Spiel ging es gegen die körperlich Kräftigeren Steirerinnen, die prompt auch den besseren Start erwischten und mit 2:0 (nach 2:45) in Führung gingen. Bis zur 7. Minute drehten wir das Spiel und eroberten uns mit 5 Toren in Serie die Führung und gaben diese auch nicht mehr her.  Zur Pause stand es bereits 9:5 und nach dem wir auch in der zweiten Halbzeit nichts anbrennen ließen, gewannen wir auch dieses Spiel mit 19:9. Wehrmutstropfen bei diesem Spiel: Kapitänin und Spielmacherin Linda Kolb brach sich schon nach wenigen Minuten den kleinen Finger an der linken Hand und  fiel somit für das Finale gegen Wien aus.
Das letzte Spiel des Tages fand dann erwartungsgemäß zwischen Niederösterreich und Wien statt, die das Duell gegen Vorarlberg für sich entscheiden konnten. Die Wiener starteten besser in das Endspiel und konnten rasch in Führung gehen. Vor allem über ihre linke Seite waren sie sehr stark und wir bekamen diese nur schwer in den Griff. Bei 5:9 schien schon alles gelaufen zu sein, doch nun fing sich unsere Deckung und auch im Angriff klappten die Kombinationen besser. Tor um Tor wurde aufgeholt und knapp vor der Pause bestand sogar die Möglichkeit auf den 9:9 Ausgleichstreffer, doch dieser gelang nicht mehr. Gleich nach dem Wechsel war es aber soweit und ab nun war es kein Spiel für schwache Nerven. Immer wieder wechselte die Führung und kein Team konnte sich einen Vorteil verschaffen. Kurz vor dem Ende, als es Unentschieden stand, verloren wir im Angriff den Ball und die Wienerinnen starteten einen Konter, den sie allerdings erst nach dem Schlusspfiff verwandeln konnten. Somit ging es in eine 2x5 minütige Verlängerung. Die erste Halbzeit gewannen wir mit einem Tor und gingen kurz nach dem Wechsel mit zwei Toren in Führung, doch auch dieses Mal konnten wir den Vorsprung nicht über die Runden bringen und so ging dieses hochdramatische Finale ins 7m-Schießen. Während die Wienerinnen zwei vergaben, scheiterten bei uns drei Spielerinnen und so blieb dieses Mal "nur" der zweite Platz hinter Wien
Eine tolle Leistung im Finale, in de wir uns durch nichts aus der Ruhe bringen ließen und bis zur letzten Minute bis zum Umfallen kämpften. Leider hat uns diesmal das Quäntchen Glück gefehlt, um den Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen.

Kader:
Tor:
Vivien Kertesz
Stefanie Hirsch

Feld:
Anna Teubl, 9 Tore
Pia Obritberger, 9
Viktoria Kaiser, 7
Miriam Schaupp, 7
Linda Kolb, 6
Irma Biodradlija, 6
Lena Mittendorfer, 6
Jessica Hollaus, 3
Katja Köhler, 2
Lara Cucic, 1
Philippine Norz, 1
Sara Rexha, 1
Tessa Kampichler

http://www.sis-handball.at/Default.aspx?view=Spielplan&Liga=002512505003000000000000000000000000000

16/01/12 11:33 zurück